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Golf als Therapie

Veröffentlicht von Uwe Sasse am 07.05.2010
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Auszug aus der Osnabrücker Zeitung vom 07.05.2010:

ra Haren-Düneburg.
„Hier erfüllt der Golfsport eine seiner schönsten und besten Aufgaben“, sagte Hermann Bose, Präsident des Golfclubs Gut Düneburg, als er den Geschäftsführer des Golfverbandes Niedersachsen-Bremen, Karsten Schimmelpfennig, auf der Anlage in Haren begrüßte. Dort wird seit Kurzem Golf als Therapie für schwerhörige und sprachgestörte Kinder angeboten.

 

 

Das Projekt ist nach Angaben Schimmelpfennigs in Niedersachsen einmalig. Die Idee, Golf für Kinder mit einem Handicap als Therapie einzusetzen, hatte die Jugendwartin des Clubs, Annette Wessels. Denn, so argumentiert sie, der koordinierte Bewegungsablauf und die physische Beanspruchung machten gerade das Golfspiel zu einer geeigneten Therapiemethode.

Wesels fand nicht nur beim Präsidium ihres Clubs und beim Vorsitzenden des Fördervereins Johannes Hebbelmann, sondern vor allem auch bei Golflehrer Pascal Nemeth von der Golfschule Harms und Marcial Dechambre, der zurzeit seine Golflehrerausbildung absolviert, uneingeschränkte Zustimmung. Begeistert zeigte sich ebenfalls der Leiter des Zentrums für Hör- und Sprachtherapie im St. Vitus-Werk Meppen, Manfred Backs.

Einmal pro Woche finden sich auf der Anlage in Düneburg zehn Kinder zum Training ein. Sie sind mit Begeisterung dabei, wenn ihnen die beiden Trainer den Umgang mit dem Golfschläger und dem kleinen weißen Ball beibringen. Dabei wird schnell deutlich, dass sie auch selbst viel Spaß dabei haben. „Wir ernten nicht immer so viel konzentrierte Aufmerksamkeit von unseren jungen Schülern“, sagt Pascal Nemeth. Ihm liegt diese „schöne, verantwortungsvolle Aufgabe am Herzen“. Schließlich gehe es darum, jungen Menschen mehr zu vermitteln als die Beherrschung einer sportlichen Technik.

 

Golf steigert Lebens- und Selbstwertgefühl

 

Und so üben die beiden Trainer mit den Fünf- und Sechsjährigen aus dem Sprachheilkindergarten und dem Kindergarten für Hörgeschädigte nicht nur, wie man den kleinen Ball mit möglichst wenig Schlägen in ein Loch befördert, sondern legen es auch gezielt darauf an, spielerisch und unbemerkt die Beanspruchung der physiologischen Feinmotorik mit Motivation, Konzentration und Koordination zu verbinden.

Karsten Schimmelpfennig zeigte sich beeindruckt von dem bis Ende Juni laufenden Projekt, in dessen Finanzierung sich der Förderverein um Johannes Hebbelmann einbringt und die sogenannte „Harske Runde“ ebenfalls einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet hat. „Hier tritt man den überzeugenden Beweis an, dass Golf gerade auch für junge Menschen mit einem Handicap die Möglichkeit bietet, das Lebens- und Selbstwertgefühl zu steigern“, erklärte der Geschäftsführer des Verbandes, der zurzeit in 89 Clubs und Betrieben insgesamt 70000 Mitglieder zählt.

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Kommentare

Win - Win für alle von Uwe Sasse am 07.05.2010 um 06:47
Hallo Annette, Johannes, Pascal und Marcial,

eine wunderbare Idee, eine tolle Umsetzung und viel Freude für alle Beteiligten. Ich hoffe, auch bald einmal von der ersten Turnierteilnahme der jungen Neugolfer berichten zu können.

Liebe Grüße
Uwe

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